48 Ska-Stunden in Berlin
Ein kleiner Reisebericht von Matze W.
 
Nach der freudigen Mitteilung, dass wir im August die Möglichkeit haben könnten, einen Auftritt in Berlin zu spielen waren wir alle Feuer und Flamme und nahmen uns diese Exkursion in die Bundeshauptstadt wohlwollend an. Es bedurfte natürlich ausführlicher Vorbereitung, die wir so bis ca. 4 Tage vor Reiseantritt nicht so richtig taten. Was aber nicht weiter verwunderlich war.
 
Fackt war nur: Wir brauchen einen 9-Sitzer Kleinbus. Nach Recherchen im Internet wurde ganz schnell klar: Das Ding ist teuer...wenn da nicht unser Torsten Fielder aus dem Stadtjugendring wäre, der uns als offizieller Bus-Sponsor die Miete übernahm. DANKE TORSTEN!!!!
 

Unser Objekt war ein Ford-Transit 9 Sitzer in marineblau mit getönten "Rockstar"-Scheiben, Klimaanlage (die einem die Nase zum abbröckeln brachte) und CD-Player, der ganz gerne ohne Fremeinwirkung zwischen der Musik von CD einen Klassiksender´("Da DA DA DAAAA") einschaltete. Die Autovermietung befand sich in Pfungstadt bei Darmstadt:

-"Klingeling (Freizeichen)" - eine Stimme am anderen Ende (ein wenig verschleimt, man könnte sagen eine "Out of the bed voice") Autoverrrrrmietung schrabbelbabbel* (Name war nicht verständlich) - " Ja Guten Tag (...) wir brauchen einen 9 Sitzer Kleinbus? -"Ähh ja isch bin jetzt net im Bürro" (Ich hatte das Gefühl das er in diesem Moment aus einem Bett oder Sessel aufsteht) da muss isch mal...äh kleinen Moment....ja ich müsste da mal..äh der Kunde...ja müsste klappen!" Sehr gut, Benny übernahm dann die weiteren Verhandlungen. Wir konnten den Bus Freitagmittag abholen. Wunderbar!

 
Also sind wir am Freitagmittag richtung Pfungstadt fuhren und den Bus abholen wollten, wir uns aber selbstverständlicherweise verfuhren, mussten wir eine "junge" Frau an einem Getränkemarkt nach dem Weg fragen:
Benny: "Entschuldigung wir suchen die Ostendstrasse." - Die Frau mit leicht diabolischen aber dennoch leicht senilen, verwirrten Unterton und einem leeren Saftkasten in der Hand: "Die war da hinten, da hinten war die. Die Ostendstrasse. Die war da hinten." Erstaunen und leichte Verunsicherung war deutlich in Bennys' Gesichtsausdruck zu erkennen. Beide, Benny und die "Saftfrau", schauten sich noch ein paar Momente lang an, wo ich mir dann überlegte ob nun Benny sie in eine "Nichtzurechnugsfähigkeits-Skala" einzustufen versuchte oder einfach erstaunt war, das diese Frau ohne professionelle Hilfe unterwegs ist . Evtl war die "Saftfrau" von Bennys Knochenöhnlichen Fleshtunnels in seinen Ohren verunsichert. Wir werden es wohl nie erfahren. Ach ja die Strasse war nicht "Da hinten, die Strasse ist da hinten" sondern auf der komplett anderen Ortsseite...soviel dazu....Wir erreichten dann aber dennoch die Autovermietung.
 
Da stand er also nun: Der Ford Transit: Professionelle Einweisung die mich nach meinem Telefonat nicht sonderlich wunderte: "Da Licht, da Tank DIESEL hier Schlüssel, viel Spass". Keine Führerschein bzw Ausweiskontrolle nischt, theoretisch hätte auch die Saftfrau das Dingen direkt in die Hölle fahren können...
 
Es war Samstag morgen um 5 Uhr als mein Wecker klingelte: Der Trip konnte also beginnen. Station 1: Phips und Pia. Klingeln sie kamen dann ca. nach einer 1/4 Stunde aus dem Haus. Station 2: Wieder bei mir zu Hause: Schlafsack vergessen. Station 3 mit 1/2 stündiger Verspätung: Benny, dieser hatte verschlafen und begrüsste uns mit Atomstrom-Zahnbürste im Mund. Station 4 Christian in Messel abholen, zwischendurch mit Zemke telefoniert, der hatte auch verschlafen. Also Treffpunkt in der Karlshof-WG. Aktueller Verspätungsstand: 1 Stunde. Dort den Bus beladen alle einsteigen!!! Station 5 Hannes' Home. Und ab zur Tanke, Koffein und Wasser kaufen. Station 6 war nun der Edersee wo unser Saxmann mit neuer Frisur auf uns wartete, da er die vorherigen 2 Wochen eine Jugendfreizeit betreute. Auf dem Weg dorthin eine Pinkelpause eingelegt...auf der Karte geschaut sogar nicht verfahren....nur der Bus hatte eine seltsame Bremsautomatik: Einmal Bremsen, der Bus bremmst, 2x Bremsen die Bremskraft lässt rapide nach..was extrem beruhiged war, da der Karren nicht nur wasserblau war sondern auch schwankte wie eine olle Segelejolle bei Windstärke 7.
 

Am Edersee angekommen: Das Wetter war gut, die Stimmung auch und erstmal Frühstück. Die Mädels hatten einige Köstlichkeiten dabei und Arne 3 Flaschen Krombacher: Also waren wir um halb 11 nun komplett:

Unsere Reisegruppe bestand aus:

Sänger und "Rockstar" Philipp "kleiner Mann" Ritter
Des Sängers bayrische Begleitung Pia "ich seh morgens aus wie mein Auto" Nachname klenn ich nicht , Die gute Seele der Truppe Mavie "de Funkenmariesche" Nachname kenne ich auch nicht , die nervenstarke Begleitung der guten Seele Nicole "oooh Zemke" Vowe, Keyboarder, Busfahrer und Gewissen der Bande Benny "Immodium lingual" Becker, Saxfrau Franca "ich will vorne sitzen" Kaes, der Chef, Oberst und Mann am Bass Matthias "äh ich hatte zu spät gemerkt, dass das Abflussrohr kurz über dem Boden aufhörte" Zemke, der ruhige Pol und Beatmachine Christian "Berliner schmeckt schön würzig" Hendann, Norsk Norge Saxmann Arne "die Hebamme" Jendrach, der Mann am 3. Sax und träger schöner Hüte Hannes "Monsieur" Clos und zum Schluss schlechtester Witzeerzähler bei erhöhter Müdigkeit sowie Nervensäge Nr.2 nach Matthias Z. und ab Alkoholkonsum mit Abstand Nervensäge Nr. 1 Matze "der Flachmann" Weber. Alles in Allem ein lustiger bunter Haufen!

 

Also das Abenteuer konnte starten: Die weitere Fahrt verlief ohne große Zwischenfälle, es wurden viele Flache Witze gemacht (evtl. zu viele), geschlafen, gelacht, im Stau gestanden, telefoniert, weitere Flache Witze, diverse Ursprünge für schlechten Geruch nachgegangen (des öfteren Arnes' Füsse), gefahren, Pause gemacht, verfahren, gefahren, Witze...(immer schlechter ;-)) bis wir dann mit ca. 3 Stunden Verspätung, Berlin erreichten.

Sagen wir mal so, 3 Stunden Verspätung ergaben sich aus diversen Verschläfern und ein wenig Stau. -"Äh Hallo Rene ja also zum Soundcheck schaffen wir es nicht, hier ist soooo ein Stau ;-)!"

In Berlin und auf dem Gelände mussten wir uns erstmal orientieren. Und es hiess Soundcheck oder nicht Soundcheck, Absprache mit dem Mischer, viele lustige Leute getroffen. Und dann durften wir zum Catering. Dort also Nudeln mit veg. Chili und als Nachtisch Quark mit Pfirsich. "Äh ist das dort Joghurt?" -"Wer bist du denn?" -"Ich bin von den Ska-Allüren" - "Wer auch immer die sind, wat willste de denn wissen?" -"Ist das Joghurt?" -"Quark mit Pfirsich." Ab da wusste ich ok, die denken alle: Warum essen diese vielen Typen hier??? Später bei Arne und Hannes kam die gleiche Frage auf: -"Wer seit ihr denn?" - "Wir sind von den Ska-Allüren" Und aus einer anderen Ecke hörte mann dann so etwas wie "-Das sind so an die 100 Mann!".

Ok, nun war es an der Zeit die Aftershow Party zu versüssen, indem wir im Kaiser's Markt 2 Kästen Berliner kauften und diese im Bus platzierten. Dann hiess es warten, rumlaufen......Zemke ging aufs Klo...und kam freudig erregt wieder zu mir: -" Also ich war gerade auf dem Klo und als alles vollbracht war und ich spülte, habe ich gemerkt, dass das Abflussrohr kurz über den Boden aufhörte und der ganze "Scheiss" unten rauskam..also wenn du mal was ekliges sehen willst...." Ich verzichte hier aus altuellem Anlass auf Details.

 
Kurz vor unserem Auftritt ging ich in den Backstage bereich und sah dort eine Frau in Unterwäsche, bzw irgendwie hatten alle dort mehr oder weniger nur Unterwäsche an..auf jeden Fall dachte ich mir, ok du setzt dich da rein und wartest. Ich sass da so da habe ich gesehen das 2 Helfer dieser Frau in Unterwäsche so eine Art Lampenschirm Modell "IG Metall" meets "Ritter Götz von Berlingen" anlegten, auf jeden all war es eine 2teilige Rüstung. Das Oberteil war ein handelsüblicher Stahleimer der Rock eine erlesene Auswahl an Stahl mit einem Durchmesser von ca. 1,20m wirklich interessant Sinn und Zweck: Ich weiss es nicht!
 
Ok dann waren wir an der Reihe, Soundcheck: Wir bauten alles auf und es ging an die Mikrofonierung der Bläser und Sänger.
Der folgende Dialog spielte sich zwischen Mischer und seinem Mitarbeiter ab:
-"Ok check mal das Sax-Mikro, nein das andere, nein das linke ja ok jetzt das nächste ok, nein, das andere ja ok, da haben wir einen wackler..nächstes ja ne, du sollst das mikro wechseln, ok, nicht zerquetschen, ok ist kaputt, wechsel das mikro aus, ok das kabel hat einen wackler, wchsel das kabel aus, los beweg dich, ok du hast ein sax-mikro das muss darüber, nein das andere, ja ok , das ist falsch, ok du hast ein kondesator Mikro das mus da weg und dort anstelle von Mirko 12 im Kanal 18b, ok da kommt nix, check den Kanal dann das Mirko und das Kabel, ok ist auch kaputt, gut dann mach Mikro 1 an Stativ 13c und wechsel das Kabel von 5c im Abschnitt 4 anstelle des Kondensator Mikros an Stelle 2, ok da kommt nichts.........jetzt gerade wieder anders herum nur das du Stativ 13c rüber an das Gesangsmirko 43 stellst, ok da kommt ein komisches Geräusch...dies ging mit vielen weiteren Variationen so ca. eine halbe Stunde. Aber dann war es nun soweit und wir konnten beginnen ein Lied zum Besten zu geben.
 
Doch am Bühnenrand regte sich Widerstand: -" Seit ihr gebucht worden? Was macht ihr? Ska? Det passt hier nicht rein!!!!! Det is scheiße!!" Natürlich eine abenteuerliche Vermutung das wir tatsächlich Ska machen. Ok dachte ich , der Ernstfall ist eingetreten, wenn Flaschen geworfen werden, Gitarre vor's Gesicht halten, meine Nase ist doch so empfindlich. Zum Glück war uns der Großteil wohlgesonnen.
 
Nun gut es konnte losgehen 1, 2, 3, 4, und wir begannen mit unserem "Intro-Jam" zum leichten einfühlen in die Materie. Danach "Brainwashed" in ordentlicher Geschwindigkeit "FUCK YOU FASCIST SCUM..." ja wunderbar. Dann kurze Pause und der "Tango" konnte angespielt werden. Natürlich nicht ganz sauber von mir gespielt wie es fast schon Tradition ist :-), Danach fast schon ein Klassiker "East Side Beat". Mein angestrebter Wortwitz mit Ost- und West-Berlin ist, wie es auch zu erwarten war, in die Hose gegangen.
"East Side Beat" wurde schon zum leichten Highlight, da das Publikum nun schon schön tanzte. Nun "Life should be a Skanik' Party" auch sehr schön. Und es war Zeit zum Entspannen bei "Ska Fort Rock", leicht und locker wurde schön getanzt und mitgewippt. Danach wurde es wieder Zeit für ein bisschen Speed mit "Speedfreexxx" und "Sellout" gleich hinterher. Dann eine weiteres Cover mit "Breaking The Law", da kam nochmal ordentlich Stimmung auf. Als letztes reguläres Lied der "Hitchhikers Tune", sogar mit ein paar Tramper-Daumen in der Luft. Ja dat war herrlisch. Freudig erregt und in guter Stimmung durften wir sogar eine Zugabe spielen "Not your Business"...aber nach ungefähr 3 Takten zack, Strom weg....der Grill im Außenbereich hatte wohl die Sicherung des öfteren rausgeschossen, darum hiess es das war's für uns, was Chris auch nicht so schlimm fand "War ganz cool, dass der Strom ausgefallen ist, bis das gänzlich in die Hose gegangen wäre" ;-). Extra für die Zugabe hatten wir ca. 3 Extrraproben eingelegt und dann sowas na ja....
 
Nach unserem Auftritt war ich also auf dem Weg zur Theke und wartete bis ich unsere Bestellung aufgegeben konnte, da sprach mich ein sehr netter Typ an und meinte dass er es echt gut fand "Ska mag doch jeder", aber dass er denn "Calypso Offbeat" hasst wie die Pest.....da bin ich so jetzt nicht mitgekommen. Später stiess Zemke noch zu uns, aber nach diversen "Pantera-Luftgitarren-Im-Broken-Ska-Cover-Visionen" war Zemke so genevert von mir, dass er gegangen ist ;-) "Weber du neeeervst!!!"
 
Dann hiess ab zum Bus und ein Wenig "Aftershow-Party". Wir standen also um unseren Bus herum, plötzlich stand ein unbekannter Mann in unserem Grüppchen und torkelte und lallte von links nach rechts -"Äh wat willst du denn?" -"Ich? Du hast uns doch angesprochen" -"Ähhhh torkel äääh icke will een Taxi, ruft mir mal enn Taxi" In diesem Moment fuhr ein Auto vorbei, der "Torkler" wankte zur Strasse -"äääääähh",. Das Auto hielt sogar aber liess ihn natürlich nicht mitfahren. In diesem Moment lief eine weitere Gruppe Personen an uns vorbei an denen wir diesen illustren Taxifetischisten gleich weitervermnittelten, natürlich ohne von seiner Seite nochmal den "Effe" in unsere Richtung zu halten -"ääääh du Wichser, du hast mir auch kein Taxi gerufen...." Grandiose und so schön parodiewürdig ;-)
 
Nun ur noch Highlights des restlichen Abends:
Es fing extrem an zu regnen und wir stellten uns unter ein Dach unter dem auch eine Tischtennisplatte aufgebaut war. Wir standen dort nun so rum, da kamen ein Mann und eine Frau aus dem Haus und wollten also nun eine runde TT spielen, dafür musste das Netz aufgebaut werden, was nicht so ganz einfach war..da wurde justiert, gedehnt, gezogen verknottet...also gut das Netz stand. Da haben sie aber die Rechnung ohne unseren Zemke gemacht, der sich, von einem spontanen Schwächeanfallauf die Platte gesetzt hat und das aufgebaute Netz schön wieder herunterriss. RESPEKT. "ey wir wollen hier spielen...!" Später als Zemke die Dame mit "Ey die raucht Nuttenstengel" betitelte war es Zeit zu gehen.
 

Gegen ca. 4 Uhr eine kleine "Betrunkene Dekorieren-Session" durch mich und Arne an Zemke, der wie gewohnt mit dem Gesicht nach unten im Hausflur lag obwohl er ca. 20 Minuten vorger angekündight hatte nochmal auf das Festival Gelände zu gehen...

So gegen 5 Uhr legte ich mich schlafen und wurde durch Zemke geweckt, der sich wie sich gleich rausstellte in fremde Betten schlich: Zemke zieht sich das Shirt aus, legt sich ins Bett, kuschelt sich an die darinliegende Person, es dauert ca. 10 Sekunden..."Oh äh Entschuldigung, ich dachte du wärst Mavie."

Am nächsten Morgen fuhren Zemke und ich erstmal, noch leicht angedröselt. zur Apotheke da sich in Benny leider in der Nacht eine Darmrevolution ausgebreitet hatte, dafür fuhren wir mit der S-Bahn zum Ostbahnhof. Alleine die Funktion dieses Bahnscheinautomaten war ein Rätsel für sich...Touchscreen so so. Da wir vergasssen das Ticket zu entwerten wollten wir es einfach für die Rückfahrt wieder benutzen. Da Zemke aber seinen kompletten Tascheninhalt in einen Mülleimer versenkte, kam ich also auch noch zu der Gelegenheit Zemke mit einem Arm tief im Mülleimer versunken zu beobachten wir er nach seinem Fahrschein suchte vergebens. Also einen neuen ziehen. Für den Rückweg wollten wir dann nach der passenden Bahn fragen und sprachen einen Einheimischen an: -"Entschuldigung ist das die S9?" -"Wat? S9? Wat soll denn det sein? Dat ist Gleis 9 (mit einem hämischen Lachen) ick bin hier ofgewaschen, ick merk mir die Zahlen nich." Der Berliner-Slang ist wirklich sehr niedlich, kann man nicht anders sagen. Na gut, es war die richtige Bahn.

Auf dem Rückweg zu unsere Unterkuft ein weiterer Berliner Einheimsicher, der mit seinem Fahrrad, ausgerüstet mit Sporttasche, Walkman und chronischen "Effe", an uns vorbei fuhr und lau seine Meinung quer über die Strasse schrie: "Hartz4, das können se sisch in den Arsch schieben!!!!!!!" Herrlisch!!!!
 

Am Nachmittag war Sightseeing mit Brandenburger Tor, Bundestag und ein bisschen Stadtbummel angesagt. Auf dem Weg dorthin ist Hannes noch einer skrupellosen Eisverkäuferin auf dem Leim gegangen indem sie ihm um seine Eiswaffel und 50 Cent Mehrkosten brachte....ja ja mit den Buben vom Land kann man es ja machen. Weiter machten wir ein Foto mit dem offiziellen Maskottchen der Reit WM 2006 in Aachen mit Namen "Karli". Wir ließen uns den Spass natürlich nicht nehmen ein Foto mit "Karli" zu machen, der aber ganz schnell merkte, dass wir nicht gerade Reitfans waren ("Seit ihr auch Reitfans? -Äh ja ja riesige Reitfans") sondern ihn einfach ein wenig verarschen wollten und er uns somit mit seinen riesen Plüschufen im Gesicht rumwühlte während uns die Dame fotografierte. Besonders sei angemerkt, dass Karli eine "Wieherfunktion" hatte, so ertönte hin und wieder eine Darth-Vader ähnliches Geheul bestehend aus einer Mixtur zwsichen Fury und Kehlkopfkrebs im Endstadium.

Benny ging es nun ein wenig besser und wir traten so gegen 20 Uhr unsere Heimreise an. Erst noch tanken und los gings. Der Navigator Zemke an der Karte und Phips am Lenkrad. Nach ca. 3 Stunden Fahrerwechsel und so musste ich weiterfahren.

Wir kamen so gegen halb 4 in Darmstadt an und säuberten den Bus, tankten ihn voll und fuhren ihn zur Autovermietung zurück, aber nicht ohne noch ein kleines Prolletenrennen durch die Stadt..;-)

Letzendlich kam ich gegen halb 6 Uhr morgens zu Hause an, es war schon wieder hell und ich wieder ziemlich müde...

Es war wirklich ein sehr geiler und vorallem lustiger Trip, mit jeden Menge supernetten Leute!!!!
Danke an alle, die an der ganzen Aktion beteiligt waren, besonders an Rene und das Trashcave Team!!!

 
Weitere Mysterien:
- Wo hatte Zemke um 4 Uhr morgens den Döner her ?
- Warum roch meine T-Shirt extrem nach Urin ?
- Wo hatte ich die Bohrmaschine her ?
- ...
 
Matze